Konzert in der Ehemaligen Synagoge Fellheim/ 21. Februar 2016, 19.00 Uhr

Das Chorprojekt "Höre Israel" geht weiter - wir laden Sie herzlich zu einem weiteren Konzert in Fellheim ein.

Begleitet von Stephanie Knauer am Klavier geben Kantor Nikola David und der Projektchor am Sonntag, den 21. Februar 2016 um 19.00 Uhr ein Konzert in der Ehemaligen Synagoge Fellheim.

In Zusammenarbeit von Kantor Nikola David und dem Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben entstand im Sommer 2015 das Chorprojekt "Höre Israel", bei dem sich interessierte Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Kantor Nikola David an zwei Wochenenden synagogaler Musik von Max Jankowski, Louis Lewandowski und weiteren Komponisten widmeten.
Zum Abschluss des Chorprojekts fand im Oktober 2015 ein stimmungsvolles Konzert in der Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber statt, das nun aufgrund der positiven Resonanz fortgeführt wird.

Ort: Ehemalige Synagoge Fellheim, memminger Straße 17, 87748 Fellheim

Eintritt: 12/10 €

Karten sind beim Dorfladen Fellheim, Ulmer Straße 11, Fellheim sowie in der Buchhandlung Javurek, Zangmeisterstraße 2, Memmingen sowie an der Abendkasse erhältlich.

 

 

Altenstadt erinnert an die jüdischen Wurzeln. Ein Bericht von Claudia Schäfer, erschienen in der Südwest Presse am 23. März 2015.

Nachzulesen unter http://www.swp.de/ulm/lokales/kreis_neu_ulm/Altenstadt-erinnert-an-die-juedischen-Wurzeln;art4333,3124647

 

 

 


 

Rückblick auf den Abend mit Frau Gertrud Kellermann

 

von Anne-Marie Fendt, KERN e.V. - AK Geschichte

 

Diese Veranstaltung im Pfarrheim war eine Kooperation des Kulturkreises KERN e.V. und der Pfarreiengemeinschaft Fischach. Gut 50 Besucher waren gekommen, um mehr über das jüdische Purim-Fest, das alttestamentliche Buch Esther und die Esther-Rolle aus der ehemaligen Synagoge Fischach zu erfahren. Es handelt sich um die einzige erhaltene Schriftrolle, die nach den Verwüstungen im Zuge der Reichspogromnacht im November 1938 gerettet wurde, in den 70er Jahren nach Fischach zurückkehrte und in die Obhut des Marktes Fischach gegeben wurde; hier wird dieser Schatz gehütet. In der neuen Aufbewahrungsbox brachte Bürgermeister Peter Ziegelmeier die Esther-Rolle ins Pfarrheim, um sie gemeinsam mit Marion Halamay und Pfarrer Sebastian Nößner vor den Besuchern aufzurollen. Er und Gertrud Kellermann, die Hauptreferentin des Abends, konnten dank ihrer Hebräisch-Kenntnisse sogar einige Stellen vorlesen.

Zuvor hatten die Zuhörer viel erfahren:

-über den Platz des Purim-Fests im jüdischen Festkreis (heuer fällt es auf den 5.März),

- über die fröhliche und lautstarke Feier von Purim in der Synagoge,

- über die Kostümierung und den Maskenumzug, die zu Purim gehören,

- über die Beschwerde eines Fischacher Pfarrers um 1750 über dieses Spektakel,

- über die Vorschrift, Purim mit gutem Essen und nicht zu wenig Wein zu feiern und

- über die "Hamantaschen", das mit Mohn oder Zwetschgenmus gefüllte Festgebäck (diese konnten die Besucher dieses Abends auch verkosten).

 

Im Zentrum des Abends stand das Buch Esther selbst. Vom Perserkönig Xerxes, von Haman und Mordechai, von Waschti und Esther erzählte Gertrud Kellermann so lebendig, sprühend, erläuternd, ernsthaft und humorvoll, dass alle gefesselt zuhörten. Was ihr besonders wichtig war, stellte sie gleich an den Anfang. Das Buch Esther ist eine Errettungsgeschichte und erzählt davon , wie sich "Kummer in Freude und Trauer in Glück verwandelte" (Esther 9,22).

Großer Dank an Frau Gertrud Kellermann (Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit) für diesen beeindruckenden Abend!

 

                                                         

                            Besucher*innen der Veranstaltung im Pfarrheim betrachten die Esther-Rolle aus Fischach (Foto: Christina Bublitz)

 

Am Freitag, dem 23. Mai 2014 gibt der Panflötist Matthias Schlubeck in der Alten Synagoge Binswangen um 19:30 Uhr ein gemeinsames Konzert mit der Gitarristin Eva Beneke. Das Konzertprogramm enthält u.a. Werke von  Bach bis Piazolla im ungewöhnlichen Klang von Panflöte und Gitarre und bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus virtuosen und meditativen Stücken.

Am 13.4.2014 findet in der Synagoge Binswangen ein Passionskonzert statt. Die vier in München studierenden Musiker, Felicitas Schwab (Violine), Elisabeth Urban (Violine), Sebastian Schwab (Viola) und Simon Eberle (Violoncello), spielen Werke von Bach, Haydn und Debussy. Das Konzert beginnt um 16 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Zu einer musikalischen Reise durch die Welt der Musik lädt das Donauwörther Salonorchester am Samstag, 21. Juni 2014 um 18.00 Uhr in die Alte Synagoge ein.

Magische Welt der Klänge und Rhythmen mit dem Duo Ariana Burstein & Roberto Legnani

Musikalische Kapriolen - Cello & Gitarre

Am Sonntag, 06. Juli 2014, 17 Uhr sind Ariana Burstein (Cello) & Roberto Legnani (Gitarre) erneut in der Alten Synagoge Binswangen zu Gast. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse ab 19.30 Uhr. Weitere Informationen und Ticketreservierung: www.tourneebuero-cunningham.com und Tel. 07852-93 30 34. 

 

Der Informationsflyer mit allen Programmbeiträgen der beteiligten Netzwerkorte zum herunterladen.

Details zum Programm am Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

Rahmeprogramm zur Wechselausstellung "Moritz Daniel Oppenheim - Idealbilder jüdischen Lebens" des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben. 

Vortrag mit Lichtbildern von Fritz Backhaus, Stellvertretender Direktor, Jüdisches Museum Frankfurt am Main.

 

Buttenwiesen besitzt zahlreiche Zeugnisse der jüdischen Vergangenheit: Synagoge, Ritualbad, Friedhof, jüdische Wohnhäuser. Dank der neuen Broschüre „Jüdisches Buttenwiesen. Einladung zu einem Rundgang“ können Einheimische und Besucher das jüdische Erbe nun vor Ort kennenlernen.

Informationsveranstaltung für Lehrer und Multiplikatoren

Das Jüdische Kulturmuseum musste den ursprünglich für Ende Mai vorgesehenen Termin für die Präsentation der interaktiven Geschichts-DVD für den Unterricht zum Thema „Getrennt von allem, was uns geblieben. Der Weg der Familie Kraus aus Augsburg." krankheitshalber verlegen: Die Veranstaltung findet nun am Mittwoch, dem 24. Juni 2009 um 19 Uhr im Festsaal der Synagoge statt.