Einrichtung, Adresse

Alte Synagoge Binswangen
Judengasse 3, 86637 Binswangen

Träger

Landkreis Dillingen a.d. Donau
Große Allee 24, 89407 Dillingen a.d. Donau,
verwaltet durch den Förderkreis Synagoge Binswangen e.V., Geschäftsstelle im Landratsamt Dillingen a.d. Donau, Große Allee 24, 89407 Dillingen a.d. Donau

Auskunft

Hedwig Regensburger-Glatzmaier (Förderkreis Synagoge Binswangen e.V.)
Tel.: 09071/51-145, Fax: 09071/5133-145
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.bndlg.de/~synagoge

Besichtigung, Öffnungszeiten
  • Besichtigungen und Führungen nach Vereinbarung, Hedwig Regensburger-Glatzmaier, Tel.: 09071/51-145
  • Lehrer haben die Möglichkeit, Geschichtsunterricht in der Alten Synagoge abzuhalten, Handreichungen vorhanden.
Geschichte

Seit 1525 ist die Existenz der Juden in Binswangen belegt. 1836/37 errichteten sie vermutlich auf dem Standort der älteren, für 1750 belegten Synagoge ein neues Gotteshaus. Dieses Gebäude ist heute die älteste im neomaurischen Stil errichtete Synagoge in Deutschland.
Am 9. November 1938 wurde das Innere der Synagoge von SA-Leuten geschändet und völlig zerstört. Während des Krieges und danach diente sie als Lagerhalle. 1996 wurde die renovierte Synagoge als Begegnungsstätte "Alte Synagoge Binswangen" eröffnet.

Weitere Spuren jüdischen Lebens

Jüdischer Friedhof, Am Judenberg (Straße von Binswangen Richtung Wertingen linker Hand). Der Friedhof ist nur im Rahmen einer Führung zu besuchen; Anmeldung über Hedwig Regensburger-Glatzmaier, Tel.: 09071/51-145.

Publikationen

Gedenkschrift "Alte Synagoge", Landreis Dillingen (Hg.), Wertingen 1996.

Ludwig Reissler, Geschichte und Schicksal der Juden in Binswangen, München 1982.

"Die Schul bewahren ..." - Dokumentarfilm über die Geschichte der Juden in Schwaben und Binswangen und der Synagoge Binswangen, 2003.

.