Einrichtung, Adresse

Gedenk- und Begegnungsstätte ehemalige Synagoge Oberdorf
Lange Str. 13, 73441 Bopfingen-Oberdorf

Träger

Trägerverein ehemalige Synagoge Oberdorf e.V.
Stadt Bopfingen, Marktplatz 1, 73441 Bopfingen, Tel.: 07362-80129

Besichtigung, Öffnungszeiten
  • März - Oktober: Sa, So und Feiertage: 14 - 16 Uhr und nach Vereinbarung, Frau Allgeyer, Tel.: 07362-7842 (Trägerverein ehemalige Synagoge Oberdorf e.V.)
  • Eintritt: 2,- EUR, Schüler, Studenten und Gruppen (ab 10 Personen) 1,- EUR
Geschichte

Für 1587 lässt sich erstmals die Existenz von Juden in Oberdorf nachweisen. 1745 können sie ihre erste Synagoge errichten, im Jahr 1812 erfolgte ein Neubau. Diese zweite Synagoge wurde 1938 von Nationalsozialisten geplündert und im Innern zerstört.
Seit 1993 befindet sich darin eine Gedenk- und Begegnungsstätte, seit 1997 auch das "Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis".
Grundlage des Museums bildet eine geografische und chronologische Reihung der Ereignisse der jüdischen Geschichte im Ostalbkreis, von der Herkunft der deutschen Juden bis zum Holocaust. So wird die Geschichte der einst größten jüdischen Gemeinde Ostwürttembergs lebendig. Das Museum beherbergt unter anderem einen Genisa-Fund.

Weitere Spuren jüdischen Lebens

Jüdischer Friedhof in Oberdorf, Karksteinstraße (Schlüssel in der Synagoge)

Publikationen

Felix Sutschek/ Bernhard Hildebrand, Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis, Katalog, Aalen 2004. Felix Sutschek, Zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis, in: Der Ostalbkreis, Aalen 2004, S. 346-359.

Felix Sutschek, Zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis, in: Der Ostalbkreis, Aalen 2004, S. 346-359.