Einrichtung, Adresse

Ehemalige Synagoge
Jurastraße 10, 86744 Hainsfarth

Träger

Gemeinde Hainsfarth
Hauptstraße 4, 86744 Hainsfarth

Auskunft

Freundeskreis der Synagoge Hainsfarth e.V.
Postfach 1103
86711 Nördlingen
Tel.: 09082-2270, Fax: 09082-2260
www.synagoge-hainsfarth.de

Besichtigung, Öffnungszeiten
  • Nach Vereinbarung, Tel.: 09082-2270 (Gemeinde Hainsfarth)
  • Eintritt: 2,50 EUR, Schüler 1,- EUR
  • Führungen: 25,- EUR
Geschichte

Schon für das frühe 15. Jahrhundert gibt es Hinweise auf Juden in Hainsfarth. 1722 errichteten sie ihre erste Synagoge, 1860 die noch heute existierende Synagoge im maurischen Stil. Im November 1938 wurde sie von Nationalsozialisten geplündert, verwüstet und während des Kriegs verschiedentlich zweckentfremdet.
Seit 1977 nutzte sie die Gemeinde Hainsfarth als Bauhof. 1996 wurde sie renoviert und als Begegnungsstätte und Raum für kulturelle Veranstaltungen durch die Gemeinde Hainsfarth wieder eröffnet.

Weitere Spuren jüdischen Lebens
  • Jüdischer Friedhof in Hainsfarth, Jurastraße 40 (Schlüssel bei der Gemeinde, Tel.: 09082-2270)
  • Jüdischer Friedhof im Ortsteil Steinhart, in unmittelbarer Nähe der Burgruine (Schlüssel bei Herrn Kettler, Friedhofswärter, Tel.: 09082-8981)
Publikationen

Die ehemalige Synagoge Hainsfarth - ein Denkmal jüdischer Kultur im Ries 1860-1938-1996. Gedenkschrift zum Abschluss der Renovierungsarbeiten, Nördlingen 1996.

Herbert Immenkötter, Die israelitische Kultusgemeinde in Hainsfarth (Landkreis Donau-Ries) im 19. und 20. Jahrhundert, Augsburg 2002.