Einrichtung, Adresse

 Stadtmuseum Memmingen - Abteilung "Jüdisches Leben in Memmingen"
Zangmeisterstraße 8, 87700 Memmingen, Eingang Hermansgasse

Träger

Stadt Memmingen, Städtisches Kulturamt
Ulmer Straße 19, 87700 Memmingen

Auskunft

Dr. Hans-Wolfgang Bayer, Tel.: 08331-850131 und
Ute Perlitz, Tel.: 08331-850134 (Stadtmuseum Memmingen)
www.memmingen.de

Besichtigung, Öffnungszeiten
  • Mai bis Oktober: Di - Sa: 10 - 12 und 14 - 16 Uhr, So und Feiertag: 10 - 16 Uhr
  • Eintritt: 2,- EUR, ermäßigt 1,- EUR, Kinder und Schüler frei
  • Führungen nach Vereinbarung: 20,- EUR + 1,- EUR pro Person

Geschichte

Die historisch konzipierte Abteilung "Jüdisches Leben in Memmingen" umfasst die Zeit vom 19. Jahrhundert bis zur Deportation und Ermordung der jüdischen Bürger während des Nationalsozialismus.
Im Focus der Präsentation steht das Streben der Memminger Juden um 1900 nach gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer Integration. Archivalische Quellen, persönliche Erinnerungsstücke und Zeitzeugeninterviews belegen die Zeit zwischen Beginn der Integration bis zum Ende der jüdischen Gemeinde durch Deportation und Ermordung im Nationalsozialismus.

Weitere Spuren jüdischen Lebens
  • Jüdischer Friedhof, Am Judenfriedhof (Besichtigung und Führungen, Frau Müller, Tel.: 08331-850173, Stadtinformation Memmingen, Marktplatz 3)
  • Gedenkstein am Standort der ehemaligen Synagoge zur Erinnerung an die jüdischen Bürger, Schweizerberg/ Ecke Kaisergraben
Publikationen

Paul Hoser, Geschichte der Stadt Memmingen, Bd. II: Vom Neubeginn im Königreich Bayern bis 1945, hrsg. von Hans-Wolfgang Bayer und Uli Braun, Stuttgart 2001.