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Historische Synagogenorte in Bayerisch-Schwaben

Bopfingen-Oberdorf

Geschichte
Für 1587 lässt sich erstmals die Existenz von Juden in Oberdorf nachweisen. 1745 konnten sie eine erste Synagoge errichten, im Jahr 1812 erfolgte ein Neubau. Diese zweite Synagoge wurde 1938 von Nationalsozialisten geplündert und im Inneren zerstört. Seit 1993 befindet sich darin eine Gedenk- und Begegnungsstätte, seit 1997 auch das "Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis".
Die Grundlage des Museums bildet eine geografische und chronologische Reihung der Ereignisse der jüdischen Geschichte im Ostalbkreis, von der Herkunft der deutschen Juden bis zum Holocaust. So wird die Geschichte der einst größten jüdischen Gemeinde Ostwürttembergs lebendig. Das Museum beherbergt unter anderem einen Genisa-Fund.

Spuren jüdischen Lebens
> Gedenk- und Begegnungsstätte ehemalige Synagoge Oberdorf, Lange Straße 13, 73441 Bopfingen-Oberdorf
> Jüdischer Friedhof in Oberdorf, In der Karksteinstraße

Kontakt
Trägerverein ehemalige Synagoge Oberdorf e.V.
Marktplatz 1
73441 Bopfingen-Oberdorf
Tel.: 07362-80126, Fax: 07362-80199
E-Mail: f.sutschek@bopfingen.de
Internet: www.synagoge-oberdorf.de

Besichtigung, Führung
> Gedenk- und Begegnungsstätte ehemalige Synagoge Oberdorf:
    Von April bis Oktober an Sonn- und Feiertagen von 14 Uhr bis 16 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet
     Eintritt: 2,00 €, ermäßigt 1,00 €
     Führungen nach Vereinbarung
> Jüdischer Friedhof in Oberdorf:
    Schlüssel in der Gedenk- und Begegnungsstätte ehemalige Synagoge Oberdorf

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Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung